Aus der Kategorie: Powerpoint Tipps und Tricks
Kennen Sie die Vortragenden, die Ihre ersten Folien mit Informationen füllen wie die Reste-Wühlkisten, die im Eingangsbereich eines Ramsch-Supermarktes stehen? Alles rein, bunt gemischt, auf engstem Raum – alles in eine Kiste … zum Super-Sonderpreis.
Findet sich ein ähnliches „Bild“ zu Beginn einer Präsentation, so lässt es zumindest im Stillen hoffen, dass dieser Vortrag (wegen der sehr hohen Komprimierung der Informationen) schon nach drei Folien zu Ende ist – weit gefehlt. Meist folgen 40, 60 oder gar 100 Folien, alle gleichsam „umfangreich“ gestaltet = Katastrophe! Das wünschen wir keinem, wirklich keinem Zuhörer!
Kennen Sie die Vortragenden, die Ihre ersten Folien mit Informationen füllen wie die Reste-Wühlkisten, die im Eingangsbereich eines Ramsch-Supermarktes stehen? Alles rein, bunt gemischt, auf engstem Raum – alles in eine Kiste … zum Super-Sonderpreis.
Findet sich ein ähnliches „Bild“ zu Beginn einer Präsentation, so lässt es zumindest im Stillen hoffen, dass dieser Vortrag (wegen der sehr hohen Komprimierung der Informationen) schon nach drei Folien zu Ende ist – weit gefehlt. Meist folgen 40, 60 oder gar 100 Folien, alle gleichsam „umfangreich“ gestaltet = Katastrophe! Das wünschen wir keinem, wirklich keinem Zuhörer!
Deshalb nachfolgend ein paar Tipps gegensätzlich der gerne gehörten Frage: „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ Diese Frage gehört ausschließlich hinter die Fleischertheke und nicht in die Praxis des Präsentationsdesigns!
Grundsätzlich sollten Powerpoint-Folien einfach, übersichtlich, bildhaft und plakativ gestaltet sein. Unabhängig von Thema und Zielgruppe sollten Sie sich als Präsentator immer auf das Wesentliche konzentrieren. Fokussieren Sie die Aussage jeder Folie aber im Besonderen der gesamten Präsentation auf eine Kernaussage. Das führt bereits in der Vorbereitung dazu, dass Sie sich einen „roten Faden“ mit stichhaltiger Logik verschaffen müssen. Der nette Nebeneffekt: Sie „verzetteln“ sich nicht.
Das bedeutet: nur eine Aussage oder eine Theorie pro Folie. Verwenden Sie hierzu Bildmaterial, dann wählen Sie ein einziges Bild, um diese eine Aussage stichhaltig zu visualisieren. Das Bild muss allerdings perfekt zum Folieninhalt passen.
In der Werbetechnik sagt man, dass die wichtigsten Informationen der Beschriftung eines Fahrzeuges in drei Sekunden wahrgenommen werden sollte.
Transferieren wir diese Aussage auf die Gestaltung von Vortragsfolien: In drei Sekunden sollte der Betrachter die Kernaussage einer Folie eindeutig wahrnehmen können.
In der Kommunikationstheorie finden sich zahlreiche Antworten zu dieser Frage. Wir haben uns für eine Faustformel entschieden, die da heißt: Maximal sieben Zeilen mit je sieben Wörtern pro Folie, da der Mensch nach der Verhaltensforschung in der Lage ist, maximal sieben Informationen gleichzeitig aufzunehmen. Bei mehr Informationen, teilen Sie es auf zwei oder mehrere Folien auf.
Bedenken Sie, dass für einen zweizeiligen Satz die Zeilen gezählt werden und nicht ein Satz (es dürfte in den meisten Fällen allerdings schwierig sein, mit sieben Wörtern einen Satz mit zwei Zeilen zu texten).
Ein hervorragender amerikanischer Präsentationsguru vertritt sogar die Meinung, dass niemals mehr als sechs Wörter pro Folie verwendet werden dürfen.
Nehmen Sie sich das Ziel „weniger ist mehr“ zu Herzen und quälen Sie ihr Publikum nicht mit unübersichtlichen und vollgestopften Folien – das Publikum wird Sie feiern!
Ein weiterer hilfreicher Artikel mit dem Thema „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ in der Rubrik „Tipps und Tricks“
Aktualisiert am 18. Oktober 2008